CA 1.3

Trip to Vancouver!

Part 1.:

Vancouver; drittgrößte Stadt Kanadas, gelegen direkt an den tiefblauen Ufern des Pazifiks, umgeben von schneeweißen Bergen und dichten Wäldern; multi-kulturell, bunt, lebhaft aber irgendwie dann doch eine Stadt mit dem besonderen kanadischen Flair..:

Auch wenn man vom Namen her vielleicht anders denken könnte: Von Vancouver Island ist es schon noch ein kleiner Weg bis zur Großstadt Vancouver. Vancouver Island ist vom Festland nur per Boot oder Flugzeug zu erreichen. Auch wenn es technisch möglich wäre führt keine Brücke über die Meeresenge zwischen dem kanadischen Festland und Vancouver Island.

Der Weg nach Vancouver führt einen also erstmal zu einem der vielen Fährenplätze, die sich z.B. in Victoria oder Nanaimo finden.

Mein Trip nach Vancouver begann früh am Morgen: Aufstehen um halb 6, ein schnelles Frühstück und dann mit dem Auto nach Nanaimo, da die Fähre von dort am kürzesten dauert. Am Anlegeplatz von BC Ferries angekommen, die Tickets für die Überfahrt von uns + Auto bezahlt, starten wir unseren Tag erstmal anständig mit einem Kaffee, auch um uns die Wartezeit bis zur Abfahrt zu vertreiben. Die Fähre nach Vancouver ist ein ziemlich großes Schiff mit 3 Etagen, Sonnendeck, 2 Cafés, Autofrachtdeck und kleinem Casino. Die meisten Passagiere vertreiben sich die ca. 90 Minuten Fahrzeit damit, endlos lange für ein paar Pommes und Burger in der Schlange zu stehen. Jedoch hat man während der Überfahrt einen tollen Blick auf die Küste von Vancouver Island und später auch auf die Bergwelt um Vancouver herum. Mit etwas Glück kann man Orkas und Delfine sichten. Das hatte ich leider nicht, zwar gab es eine Durchsage vom Kapitän über Orkas in der Nähe des Schiffes, doch diese ließen sich im dunklen Wasser nicht ausmachen.

Endlich auf dem kanadischen Festland angekommen, mit unserem Auto von der Fähre gefahren, braucht man noch ca. 15 Minuten auf dem Highway bis man wirklich in Vancouver ist. Als wir über eine Brücke in Richtung Downtown fahren, erhaschen wir einen kurzen Blick auf das verheißungsvolle Vancouver: einige Hochhäuser, viel Glas aber vor allem: viele Bäume und das blau-graue Wasser des Pazifiks machen die Skyline aus.

Da wir leider nur diesen einen Tag in Vancouver haben, sprich: abends wieder zurückfahren, versuchen wir „so viel Vancouver wie möglich“ in einem Tag zu schaffen. Wir beginnen direkt in Downtown, also dem Stadtzentrum, an der Ecke Robson Street zu Burrard Street und laufen entlang Robson Street in Richtung Zentrum.

Robson Street ist eine der Einkaufsstraßen schlechthin: Hier finden sich viele Markengeschäfte, Luis Vuitton neben typischen Souvenirläden mit Maple-Syrup und Elch-Schlüsselanhängern. Hier finden sich unter anderem:

  • Roots Canada ( ja genau, die kanadische Marke schlechthin, die mit dem Bieber)

Das ist die Adresse für Holzfällerhemden, warme Socken, Lederaccessoires oder einfach neue kanadische Mode.

Lululemon athletica lässt sich zwar auch in Victoria auf Vancouver Island finden, kommt aber ursprünglich aus Vancouver. Eigentlich alle Mädchen kaufen hier ihre Leggins, Sporthosen, Tops, Laufjacken und vieles mehr. Die Produkte haben gute Qualität, sind modern und praktisch. Empfehle ich sehr!

  • Und viele weitere Modegeschäfte, Restaurants und Läden!

Auch wenn Robson Street als Einkaufsstraße gilt, sind die Läden nicht so eng, wie ich es z.B. von Köln oder anderen deutschen Städten kenne. Die Häuser sind nicht riesig, Bäume umgeben die hellen Straßen und glücklicherweise haben die Läden fast alle Dächer zum Bürgersteig, da es angefangen hat zu nieseln.

Von Robson Street biegen wir nördlich in die Granville Street ein. Wir kommen am Pacific Centre vorbei:

  • Pacific Centre

Shoppingcenter in Downtown mit ca. 150 Läden, Boutiquen und Fachgeschäften.

Da wir leider nicht viel Zeit haben statten wir dem keinen Besuch ab, sondern gehen im Regen vorbei an Geschäften, Fastfoodketten bis wir uns langsam aus Downtown entfernen und nach Gastown kommen. Auf der Suche nach der Steam Clock nehmen wir die West Hastings Street und biegen in die Cambie Street ein.

  • Steam Clock

Die Steam Clock ist die älteste Dampfuhr der Welt, erbaut in 1875. Alle 15 Minuten beginnt sie zu dampfen und zur vollen Stunde hört man den Westminsterschlag. Am heutigen Standort wurde sie 1977 aufgestellt.

Ja, diese Steam Clock hätte ich schon gerne gesehen. Auf der Suche nach einer 5 Meter hohen Uhr durchstreifen wir die Straßen hin und zurück bis wir zum 3. Mal an einem kleinen, „uhrigen “ Gebilde vorbeikommen. Dieses Mal bleiben wir stehen und lesen uns die Beschriftung durch: „ Die Steam Clock wird bis Dezember restauriert“ und bis dahin findet man nur eine kleine Abbildung von ihr, die Touristen (wie uns) den ursprünglichen Standort zeigen soll. Ja, manchmal macht es Sinn auch mal stehenzubleiben und sich umzuschauen, wenn man nach etwas sucht ;).

Macht nichts, trotz Herbstregen und keiner Steam Clock befinden wir uns in einem wunderschönen Viertel von Vancouver: Gastown

  • Gastown

Gastown ist das Viertel am nördlichen Hafen von Vancouver. Hier sind die Straßen gepflastert und man kann eine Ahnung erhaschen wie Vancouver im 20. Jahrhundert wohl aussah. Unbedingt Die Water Street entlangspazieren! Hier finden sich alle möglichen kleineren Läden, Kunstateliers und süße Boutiquen. Am Ender der Water Street liegt der Maple Tree Square.

  • Maple Tree Square

Ein kleiner, eher unscheinbarer Platz an dem ein wichtiger Teil Vancouvers Geschichte stattfand: Der Kapitän eines Dampfschiffes, John „Gassy Jack“ Deighton , der Gründer von Gastown erbaute hier den ersten Saloon der Stadt. Der Platz ist umgeben von Ahornbäumen und auf einem Bierfass steht die Statue Johns. Weiterhin waren hier das erste Gefängnis und der Wohnsitz des ersten Polizisten Vancouvers.

Wir kommen vorbei an vielen modernen Bistros, Restaurants und Bars und entscheiden uns, uns fürs Mittagessen etwas aufzuwärmen. Ich kann nur jedem empfehlen, der jemals nach Gastown, Vancouver kommt, diese Adresse hier aufzusuchen:

Ungelogen: Hier gibt es den besten Kaffee und Tee! Dabei wird ganz schlicht ein Haselnuss- oder Mandelcroissant (lecker!!) gegessen oder Cookies und Waffeln. Wirklich: auch wenn der erste schlichte Eindruck täuscht; für eine Tasse Kaffee und einen kleinen Snack lohn sich Timbertrain, 311, West Cordova Street.

Aufgewärmt und mit vielen Plänen machen wir uns auf dem Rückweg über Cambie Street, vorbei am Library Square. Wir werfen einen Blick in Vancouvers Central Library, einem hellen, modernen Gebäude und gehen weiter nach Downtown. An der Vancouver Art Gallery werden wir vom Auto meiner Gastmutter aufgesammelt und fahren zusammen nach Granville Island

-.- Fortsetzung folgt -.-

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