CA 1.4

Part 2.:

Granville Island ist eine kleine Halbinsel südlich von Stadtzentrum, verbunden mit einer Brücke. Früher war es Standort der Schwerindustrie und das prägt heute noch die leichte, kreative , metallene Atmosphäre der Insel.

Als allererstes: Ich habe nicht ganz Granville Island gesehen. In unserem kurzem Zeitplan haben wir nur einen kurzen Bruchteil der Insel gesehen und:

Granville Island ist einer der magischsten Orte, den ich je besucht habe!

Wir fahren also runter von der Brücke, vorbei an hölzernen Stegen, unter einer roten Leuchtschrift her, die uns auf Granville Island willkommen heißt. Als wir den nordwestlichen Teil erreichen, finde ich mich in Harry Potter hineinversetzt: Ich muss mich in der Winkelgasse befinden!

Von unserem Parkplatz in einer Seitenstraße gehen wir im herbstlichen, dunkler werdenden Vancouver in Richtung Granville Public Market. Wir bleiben an einer Glasbläserwerkstatt stehen, wo wir durch die Fenster einen Blick auf den Ofen und die Arbeit des Künstlers erhaschen können. Etwas weiter findet sich ein Granville Island Broom Copany, ein Geschäft voll mit Besen in allen Materialien, für alle Zwecke (Harry Potter, sage ich doch!). Vorbei an Künstlerateliers, die etwas an die alte Schwerindustrie erinnern kommen wir an moderneren Geschäften vorbei, die alle möglichen Scherzartikel verkaufen: Dein-Hund-Als-Magnet, Wasserpistolen, Moose-Droppings (Schokoladen- Mandeln), Bear-Droppings (Schokoladen-Maple-Erdnüsse), Rabbit-,…und viieles mehr. Auch sehe ich ein Geschäft nur mit Süßigkeiten für deinen Hund/Katze, Vancouvers erste Pet-Bakery.

Schließlich erreichen wir das Gebäude von Granville Island’s Public Market und ich befinde mich schlagartig im Schlaraffenland:

Grüne, blaue, lilafarbene Weintrauben, so groß wie Walnüsse, Feigen, Mandarinen, Handtellergroße Äpfel, tausend Sorten von Bananen und alle möglichen Früchte in so vielen Sorten und Farben. Fertiggeschnittene Kokosnüsse neben asiatischen frischen Früchten, deren Namen ich nur vermuten kann. Weiter vorbei an Salat, Gemüse, Pflanzen in Vielfalt und Menge…

Weiter hinten finden sich Käsetheken, Bagelbäckereien (20 verschiedene Arten von Bagel?!), Pralinen, mexikanisches Essen, eine deutsche Wurstbäckerei, italienische Pasta, libanesisches Essen, Törtchen und Muffins und kleine Stände von Farmern „aus der Region“.

Überwältigt von allem gehen wir weiter. Unter einem Dach finden sich verschiedene kleine Geschäfte, ein Laden für tausende Postkarten, ein Laden, der nur Perlen in allen Farben und Formen verkauft, Buchbinder-Stempel, Hüte, Schmuck und Elch-Plätzchenausstecher. Genau hier bist du Richtig, wenn du kleine Geschenke und praktischen Zubehör für dein Leben suchst ;).

Leider geht der Tag langsam zu Ende, in Vancouver ist es inzwischen dunkel und die Lichter der Geschäfte spiegeln sich im nahen Ufer des Pazifiks wieder. Auf unserem Rückweg zum Auto statten wir dem Public Market noch einen letzten Besuch ab und kaufen uns das beste Abendessen, was wir später auf der Fähre verspeisen.

In den verregneten Autofenstern reflektieren sich die Lichter vom nächtlichen Vancouver und wir fahren zurück zur Horseshoe-Bay, wo wir noch auf die Fähre warten, später nach Hause fahren und müde ins Bett fallen.

Ich muss unbedingt zurück nach Vancouver, weiter Granville Island erkunden und mehr von Vancouver sehen!

 

Auch wenn ich euch leider nichts von Vancouvers Chinatown, dem Hafen oder dem Commercial Drive erzählen kann, da dafür der Tag viel zu kurz war, hat sich der Trip nach Vancouver gelohnt: Ich habe viel gesehen, Vancouver hat eine ganz besondere Atmosphäre mit tollen Geschäften, Leuten und Gebäuden. Ich hoffe sehr bald wiederzukommen und euch vielleicht mehr erzählen zu können!

Für Vancouver (und auch für Vancouver Island und Victoria) kann ich euch einen Führer empfehlen, den ich selber noch aus Deutschland mitgenommen habe:

Top 10 Vancouver & Victoria       Verlag: Dorling Kindersley

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